Wasser tanken

Wasser tanken beim Wohnmobil, so wird’s eine saubere Sache

Es ist wirklich schlimm, was man beim Wasser tanken fürs Wohnmobil so zu sehen bekommt. Ich erinnere mich momentan konkret an eine Situation auf einem Stellplatz in Amsterdam.

So sollte man es nicht machen

Hier konnte ich sehen, wie ein Wohnmobilfahrer seinen eigenen Wasserschlauch zum Wasser tanken verwendet hat. Er hat ihn mit dem Wasserhahn verbunden, dann aber festgestellt, dass sein Wohnmobil eigentlich auf der falsch herum stand. Er wollte den Schlauch um sein

Versorgungsstation Amsterdam, auch zum Wasser tanken
Versorgungsstation Amsterdam, auch zum Wasser tanken

Wohnmobil herum legen. Dafür war der Schlauch aber zu kurz. Daraufhin gab es für diesen Wohnmobilfahrer nur eine Lösung. Der Schlauch wurde unterm Wohnmobil hindurch geschoben. Und das, obwohl sich hier ein großer Abfluss für das Grauwasser befindet. Dieser Abfluss wurde zuvor schon intensiv benutzt, so dass die Fläche schon recht verdreckt aussah. Aber das war egal. Zu guter Letzt hat er diesen Wasserschlauch dann auch noch recht tief in seinen Einfüllstutzen geschoben, damit er nicht wieder rausrutschen konnte. „Wasser tanken“ weiterlesen

Stellplatzführer als App oder gedruckt

Stellplatzführer als App oder gedruckt als Buch

Diese Frage stellt sich heutzutage, da das Smartphone und damit die Apps Einzug ins Leben gehalten haben. Was ist denn nun besser: ein Stellplatzführer als App oder gedruckt als Buch, so wie es noch vor wenigen Jahren üblich war.

Dennoch werden die Verzeichnisse für Wohnmobilstellplätze und Campingplätze jedes Jahr in einer neuen Auflage angeboten. Sie gehören bei vielen Campern immer noch zum Standardwerk bei Reisen durch Deutschland und Europa. Wenn die Reise nicht im Vorfeld bis ins Detail geplant ist oder zum Teil schon Plätze gebucht sind, stellt sich die Frage nach dem nächsten Reiseziel. Dies geschieht dann auch oft unter Berücksichtigung der möglichen Stellplätze. Hier kommen dann die Stellplatzführer mit all ihren Informationen ins Spiel – in welcher Form auch immer.

Stellplatzführer als App oder gedruckt
Stellplatzführer in Buchform

Ich habe erst kürzlich einige lose, bedruckte Blätter Papier entsorgt, auf denen wir Informationen von Stellplätzen für eine bestimmte Reise gesammelt hatten.  All diese Informationen hatten wir aus verschiedenen Internetseiten zusammengetragen und gesammelt. Das ist sehr lange her und macht heute niemand mehr. Da es für nur eine Reise war spielte damals (eigentlich gerade mal 13 Jahre) der Kauf eines Stellplatzführers in Buchform keine Rolle.

Wesentliche Nachteile der gedruckten Stellplatzführer

 

Das oben zu sehende Buch war bei uns einer der ganz frühen Stellplatzführer in geruckter Form. Es folgten Ausgaben vom Automobil-Club oder von Wohnmobil-Zeitungen.  Sie waren zusammen mit Straßenkarten lange die Basis bei unseren Reisen.  Leider mussten wir aber immer wieder feststellen, das die Bücher schon beim Kauf nicht mehr aktuell waren. Es gab immer wieder Stellplätze in den Büchern, die es nicht mehr gab. Das ist schon sehr ärgerlich, wenn man gezielt einen Platz zum Übernachten ansteuert und man dann vor Ort feststellen muss, dass es den Platz nicht mehr gibt!

Nicht ganz so schlimm ist es, wenn die wenigen Angaben, die über einen Stellplatz in den Büchern aufgeführt sind nicht stimmen oder sich verändert haben. Die Stellplätze können hier natürlich nur mit wenigen Stichworten beschrieben werden. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Schrift in den Stellplatzführern  meistens wirklich klein ist, was die Augen schon sehr anstrengt. Auch haben sie in der Regel ein recht hohes Gewicht.

Gegenüber einer App haben die Stellplatzführer in gedruckter Form aber auch wesentliche Vorteile. Diese führen wohl dazu, dass die Bücher immer noch ihre Berechtigung haben und daher noch am Markt sind.

Papier ist geduldig, unabhängig und zuverlässig

Die Unabhängigkeit von bedrucktem Papier ist wohl der größte Vorteil. Man bezahlt einmal für einen Stellplatzführer und hat ihn bei Bedarf immer zur Verfügung. Im Unterschied zu einem digitalen Hilfsmittel kann eine derartige Papiervariante eines Stellplatzführers zwar runterfallen, aber nicht abstürzen. Der Stellplatzführer in Buchform benötigt keinen Strom, kein verfügbares WLAN oder irgendein anderes Netz. Und Roaming-Gebühren, wenn man sich außerhalb der EU bewegt, sind einem Buch auch fremd. Egal wo man sich gerade befindet, ein Blick ins Buch funktioniert.  Und das ohne große Vorkenntnisse, da es einfach in der Handhabung ist.

Stellplatzführer als App oder gedruckt,Apps für die Stellplatzsuche (Android)
bunte Apps für die Stellplatzsuche (Android)

Was spricht für die Apps?

Ein großes Plus der Apps ist, dass man die Suche nach einem Stellplatz nach den eigenen Bedürfnissen in den Voreinstellungen einschränken kann.  Mithilfe der Voreinstellungen kann man sich durch die Nutzung von GPS auch sofort die Camping- oder Stellplätze in einem vorher bestimmten Umkreis anzeigen lassen. Die Suche verläuft wesentlich schneller, da kein langes und aufwendiges Blättern nötig ist. Ein echter Mehrwert bei begrenzter Urlaubszeit.

Die Informationen, die die Apps über Stellplätze zur Verfügung stellen sind deutlich reichhaltiger und auch wesentlich aktueller.  Da sie von Anwendern bearbeitet werden können, gibt es regelmäßige Ergänzungen, die auch aktuelle Fotos oder sogar kurze Filme umfassen können. Die gedruckten Ausgaben werden nur einmal im Jahr aktualisiert und eventuelle Bewertungen gehen  auf eine Momentaufnahme einer einzelnen Person zurück.

Stellplatzführer als App oder gedruckt? Diese Frage lässt sich einfach beantworten

Mein Fazit:

Stellplatzführer als App oder gedruckt in Form eines dicken, umfangreichen Buches – beide Varianten haben definitiv ihre Berechtigung, ihre eigenen  Stärken und individuellen Vorzüge. Die digitalen Stellplatzführer auf dem tablet oder smartphone sind inzwischen eine durchaus annehmbare Alternative zur gedruckten Variante. Die elektronische Version eröffnet eine neue Form der Informationen, die umfangreicher und dennoch schneller ist. Aber ich denke, dass ein Buch und eine App sich nicht gegenseitig ersetzen und im Weg stehen. Es ist so, dass man am Besten fährt (oder schläft), wenn man beides zur Verfügung hat.

Gibt es noch weitere Kriterien, die ich vergessen habe? Was verwendet ihr um ein Platz zum Pausieren zu finden?

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Taschenlampe mit USB

Eine gute, handliche LED Taschenlampe mit USB zum Laden

Transportable Lichtquellen kann man im Wohnmobil, wie auch im Wohnwagen oder allgemein beim Campen eigentlich nicht genug haben. So hatten wir uns für diese kleine, handliche LED Taschenlampe mit USB – Anschluss von der Firma Brennenstuhl entschieden.

Die Taschenlampe mit USB  kommt regelmäßig zum Einsatz und ist ein fester Bestandteil unserer Ausrüstung.

Es gibt oft Situationen, bei denen mal eben eine kleine, kompakte Lichtquelle hilfreich ist. Beispielsweise kommt es immer mal vor, dass man im Dunkeln noch mal eine Versorgungsklappe aufschließen muss, weil etwas kontrolliert werden soll. Dabei hilft eine wenig Licht auf jeden Fall. Da die Lampe sowohl über einen ausreichend starken Magnete verfügt, wie auch über einen um 360° drehbaren Haken verfügt, kann man sie auch gut an unterschiedlichen Stellen befestigen. Hinzu kommt, dass die Lampe über ein knickbaren Haltefuß bis +/- 90° verfügt. Hierin befindet sich der Magnet.

Man hat also beide Hände frei beim Suchen unter dem Fahrersitz, wenn man sich sicher ist, dass dort der vermisste Schlüssel hingerutscht sein muss.

Kompakte Form

Ein kleine handliche Lichtquelle (19 x 4 x 3 cm bei 213 g Gewicht) hat also

Taschenlampe mit USB-Anschluss
Taschenlampe mit USB-Anschluss

durchaus ihre Berechtigung. Die Taschenlampe kann, was ich richtig praktisch finde, über ein USB Kabel geladen. Der Akku kann also mit dem gleichen Kabel mit neuer Energie gefüllt werden, mit dem auch das Telefon geladen wird. Ist der Akku der Lampe voll, spring ein rotes Lämpchen auf grün um. Die Lampe kann auch mit einem 12 V KFZ-Ladekabel geladen werden.   Die Ladedauer beträgt etwa 2 Stunden.

Zwei unterschiedlich helle Lichtquellen

Die Taschenlampe verfügt über zwei verschiedene Lichtquellen. Eine befindet sich am gegenüberliegenden Ende vom Magnetfuß, wie man es von eine Taschenlampe kennt. Sie verfügt über drei LEDs, die aber eine sehr lange

Taschenlampe mit USB und Haken
Taschenlampe mit USB und Haken

Brenndauer haben. Die andere Lichtquelle befindet sich neben dem Druckknopf zum An- und Ausschalten . Sie hat nur zwei LEDs, ist aber das deutlich heller Licht, das zudem breiter gestreut ist. Sie leuchtet bei zweimaligem Drücken des Schalters. Je nach Bedarf kann man also zwischen zwei  unterschiedlichen Lichtquellen wählen. Die sparsameren LEDs im Leuchtkopf haben eine Brenndauer von etwa 10,5 Stunden, Die Heller Variante leert den Akku in 2,5 Stunden.

In den Wintermonaten, in denen unser Rapido in einer Scheune steht, nutzen wir die praktische Taschenlampe natürlich auch zuhause. In verschiedenen Situationen des Alltags hat sie sich auch hier schon bewährt.

Ein weiterer kleiner Helfer in unserem Wohnmobil, wie auch die Dino-Starthilfe.