Kompakter Gasgrill von Campingaz

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Ein kompakter Gasgrill von Campingaz gehört bei uns mittlerweile zur Grundausstattung

Vorweg: ein kompakter Gasgrill von Campingaz um den es hier geht ist aus meiner Sicht ein absolut lohnendes Produkt. Wir haben uns den Campingaz Party Grill 400 CV  zugelegt und sind sehr zufrieden.

Wir waren nie diejenigen, die im Urlaub oder auch sonst jeden zweiten Abend grillen müssen. Das hat sich auch durch diesen Grill nicht geändert. Aber es kommt mittlerweile doch wesentlich häufiger vor, dass wir mal schnell den Grill anwerfen. Damit wären wir auch schon beim ersten großen Vorteil dieses Grills. Es gibt keinerlei Wartezeit, wenn wir uns dazu entschlossen haben, zu grillen. Wir besorgen dann nur schnell die Zutaten.

Gaskartuschen von Campingaz machen Sinn

Der Grill hat wirklich schnell die erforderliche Hitze dank der erforderlichen Gaskartuschen, die mit einem Gasgemisch aus Butan und Propan befüllt sind. Somit hat das Gas eine wesentlich höhere Leistung als die günstigen Kartuschen, die meist mit Butan befüllt werden. Wir besorgen uns bei einem günstigen Preis immer gleich mehrere Ventilkartuschen. Die Kartusche  CV470+  von Campingaz enhält 450 g Gasgemisch und kann durchaus für einen Preis von 6,99€ erstanden werden. Es lohnt sich in der Regel dafür einen Markt von Decathlon zu betreten. Mit einer Kartusche kann man sicherlich 4 mal grillen. 

Ach ja, gute Grillkohle hat auch ihren Preis, benötigt mehr Platz und sorgt für Schmutz!

Gasgrill von Campingaz vorm ersten Grillen
Gasgrill von Campingaz vorm ersten Grillen

Grillrost und Grillplatte

Der Durchmesser der Platte mit knapp 36 cm erlaubt es genug Grillgut für 3-4 Personen aufzulegen. Man legt ja nicht alles was gegrillt werden soll zeitgleich auf.  Fleisch gart schnell durch und es bekommt auch ein  schönes Grillmuster mit Röstaromen. Wenn der große Wok zusätzlich als Deckel genutzt wird, kann man auch sehr gut beispielsweise gefüllte Champignons garen. weil sie bei geschlossenem Deckel (Wok) auch Hitze von oben bekommen und nicht nur von unten gegart werden. Die Grillplatte hat sich als gut erwiesen, wenn auch mit Oberhitze gegart werden soll.  Egal ob  Wurst, Fleisch, Grillkäse oder Gemüse  – es geht schnell und wird ordentlich gegart.

Den Grillrost haben wir bisher nur für Würstchen verwendet, was aber auch sehr gut funktioniert. 

Argumente für diesen Gasgrill von Campingaz

Ein nicht unwesentlicher Vorteil dieses Gasgrills ist zudem, dass auf ihm auch normal gekocht werden kann. Besonders wenn es sehr warm ist,

Gasgrill von Campingaz
Kompakter Gasgrill von Campingaz im Einsatz als „Herd“

hat sich dieser Vorteil schon bewährt. Das Wohnmobil heizt  sich nicht zusätzlich auf, wenn man mit diesem Gasgrill draußen kocht. Und wenn man, so wie auf dem Foto, Shrimps mit Knoblauch in der Pfanne brät, bleibt auch der Geruch vor der Tür.  Die Verwendung eines Omnia-Backofens haben wir auch schon getestet. Klappt super und auch hier bleibt die Wärme draußen vorm Wohnmobil. Es gab bei diesen Gar-Methoden auch noch keine Probleme mit der Gaskartusche. Selbst bei längerem Garen, beispielsweise eines Auflaufs im Omnia-Backofen,  reichte das Gas der Kartusche aus. Man sollte dann natürlich nicht mit eine Kartusche loslegen, von der man weiß, dass sie bald leer sein müsste.

Ein weiterer guter Grund für einen Gasgrill im Allgemeinen – nicht nur für dieses Exemplar – ist natürlich die Tatsache, dass es in vielen Regionen aus verständlichen Gründen verboten ist mit Holzkohle zu grillen. Einen Gasgrill darf man hier in der Regel verwenden.

Den Deckel, der sich auch als Wok nutzen lassen soll, haben wir noch nicht als solchen benutzt. Ich denke auch nicht, dass wir es irgendwann testen werden, da wir gute Kochtöpfe mit im Wohnmobil haben.

Reinigung und Aufbewahrung

Der Grill lässt sich schnell sehr kompakt zerlegen. Die Füße, wie auch alle

Gasgrill von Campingaz und Omnnia-Backofen in der Testphase
Gasgrill von Campingaz und Omnnia-Backofen in der Testphase

Grillplatten, werden zwischen der „Grillwanne“ (das blaue Element) und dem Deckel einsortiert. Anschließend wird alles in der mitgelieferten Tasche verstaut. Eine Gaskartusche, die mit einem Bajonett-Verschluss am Grill angebracht sind, findet auch noch Platz in dieser Tasche. So hat man alles schnell griffbereit und kann es gut transportieren. Der Auf- und Abbau geht also schnell und ist einfach.

Da in die „Grillwanne“ Wasser eingefüllte werden muss, läuft das Fett beim Grillen nicht direkt auf die blaue Wanne. Daher kann man diese recht gut nach dem Grillen reinigen (insbesondere, wenn man dem Wasser schon 1-2 Tropfen Geschirrspülmittel beigefügt hat). Ebenso ist die Grillplatte nach eine kurzen Einweich – Zeit gut und einfach zu reinigen. Auch in dieser Beziehung ist der Gasgrill sehr alltagstauglich. 

Gibt es noch mehr Positives?

JA. Zumindest sollte es nicht unerwähnt bleiben, dass der Grill zum Zünden über den zuverlässigen Piezo-Schalter verfügt.  Er heiß wird und  kühlt sich nach dem Ausschalten auch schnell ab.

NEGATIV ist uns bisher aufgefallen, dass sich die Schrauben, mit denen die Griffe am Deckel (Wok) befestigt sind, immer wieder lösen.


Kompakter Gasgrill von Campingaz – die technische Daten

  • Viele Funktionen: normale Kochflamme, Grillen auf dem Gitterrost, wendbarer
    Aufbau des Grills
    Aufbau des Grills und link zu Amazon beim Anklicken
    Grillplatte und Deckel, der auch als Wok funktioniert
  • Reinigung und Transport: Der integrierte Wasserbehälter sammelt heruntertropfendes Fett; Topfkreuz, Rost und Grillplatte sind spülmaschinenfest; alle Elemente werden zum Transport im Gerät verstaut
  • Starke Leistung: Der 2000 W Mini Grill wird mit der Campingaz CV 470 Plus Gaskartusche betrieben (Brenndauer bis zu 3 Std); sichere Zündung bei jedem Wetter dank Piezo-Zündung
  • Flächendeckende Gasversorgung: Die CV 470 Plus Kartusche ist  in über 50 Ländern verfügbar
  • Daten: Abmessung Ø 36 x 42 cm (mit Standbeinen); Gasverbrauch 145 g/h; Siedezeit für 1 L Wasser: 4 min 18 sek; Gewicht 4,9 kg; Tragetasche enthalten

Fazit

Wir möchten den Grill nicht mehr hergeben. Dies liegt aber nicht daran, dass es sich in erster Linie um einen Grill handelt, sonder eher an der Tatsache, dass ein kompakter Gasgrill von Campingaz, wie dieser, ein echtes Multitalent ist. Wer nur grillen möchte und diesen hier als Ersatz für einen kleinen Kohlegrill einplant, kann sich eventuell nicht mit diesem Gerät anfreunden. 

Dieses  Multitalent ist klein und kompakt, vielseitig, leistungsfähig und einfach in der Handhabung.

 

 
 
 

Wasser tanken

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Wasser tanken beim Wohnmobil, so wird’s eine saubere Sache

Es ist wirklich schlimm, was man beim Wasser tanken fürs Wohnmobil so zu sehen bekommt. Ich erinnere mich momentan konkret an eine Situation auf einem Stellplatz in Amsterdam.

So sollte man es nicht machen

Hier konnte ich sehen, wie ein Wohnmobilfahrer seinen eigenen Wasserschlauch zum Wasser tanken verwendet hat. Er hat ihn mit dem Wasserhahn verbunden, dann aber festgestellt, dass sein Wohnmobil eigentlich auf der falsch herum stand. Er wollte den Schlauch um sein

Versorgungsstation Amsterdam, auch zum Wasser tanken
Versorgungsstation Amsterdam, auch zum Wasser tanken

Wohnmobil herum legen. Dafür war der Schlauch aber zu kurz. Daraufhin gab es für diesen Wohnmobilfahrer nur eine Lösung. Der Schlauch wurde unterm Wohnmobil hindurch geschoben. Und das, obwohl sich hier ein großer Abfluss für das Grauwasser befindet. Dieser Abfluss wurde zuvor schon intensiv benutzt, so dass die Fläche schon recht verdreckt aussah. Aber das war egal. Zu guter Letzt hat er diesen Wasserschlauch dann auch noch recht tief in seinen Einfüllstutzen geschoben, damit er nicht wieder rausrutschen konnte. „Wasser tanken“ weiterlesen

Stellplatzführer als App oder gedruckt

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Stellplatzführer als App oder gedruckt als Buch

Diese Frage stellt sich heutzutage, da das Smartphone und damit die Apps Einzug ins Leben gehalten haben. Was ist denn nun besser: ein Stellplatzführer als App oder gedruckt als Buch, so wie es noch vor wenigen Jahren üblich war.

Dennoch werden die Verzeichnisse für Wohnmobilstellplätze und Campingplätze jedes Jahr in einer neuen Auflage angeboten. Sie gehören bei vielen Campern immer noch zum Standardwerk bei Reisen durch Deutschland und Europa. Wenn die Reise nicht im Vorfeld bis ins Detail geplant ist oder zum Teil schon Plätze gebucht sind, stellt sich die Frage nach dem nächsten Reiseziel. Dies geschieht dann auch oft unter Berücksichtigung der möglichen Stellplätze. Hier kommen dann die Stellplatzführer mit all ihren Informationen ins Spiel – in welcher Form auch immer.

Stellplatzführer als App oder gedruckt
Stellplatzführer in Buchform

Ich habe erst kürzlich einige lose, bedruckte Blätter Papier entsorgt, auf denen wir Informationen von Stellplätzen für eine bestimmte Reise gesammelt hatten.  All diese Informationen hatten wir aus verschiedenen Internetseiten zusammengetragen und gesammelt. Das ist sehr lange her und macht heute niemand mehr. Da es für nur eine Reise war spielte damals (eigentlich gerade mal 13 Jahre) der Kauf eines Stellplatzführers in Buchform keine Rolle.

Wesentliche Nachteile der gedruckten Stellplatzführer

 

Das oben zu sehende Buch war bei uns einer der ganz frühen Stellplatzführer in geruckter Form. Es folgten Ausgaben vom Automobil-Club oder von Wohnmobil-Zeitungen.  Sie waren zusammen mit Straßenkarten lange die Basis bei unseren Reisen.  Leider mussten wir aber immer wieder feststellen, das die Bücher schon beim Kauf nicht mehr aktuell waren. Es gab immer wieder Stellplätze in den Büchern, die es nicht mehr gab. Das ist schon sehr ärgerlich, wenn man gezielt einen Platz zum Übernachten ansteuert und man dann vor Ort feststellen muss, dass es den Platz nicht mehr gibt!

Nicht ganz so schlimm ist es, wenn die wenigen Angaben, die über einen Stellplatz in den Büchern aufgeführt sind nicht stimmen oder sich verändert haben. Die Stellplätze können hier natürlich nur mit wenigen Stichworten beschrieben werden. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Schrift in den Stellplatzführern  meistens wirklich klein ist, was die Augen schon sehr anstrengt. Auch haben sie in der Regel ein recht hohes Gewicht.

Gegenüber einer App haben die Stellplatzführer in gedruckter Form aber auch wesentliche Vorteile. Diese führen wohl dazu, dass die Bücher immer noch ihre Berechtigung haben und daher noch am Markt sind.

Papier ist geduldig, unabhängig und zuverlässig

Die Unabhängigkeit von bedrucktem Papier ist wohl der größte Vorteil. Man bezahlt einmal für einen Stellplatzführer und hat ihn bei Bedarf immer zur Verfügung. Im Unterschied zu einem digitalen Hilfsmittel kann eine derartige Papiervariante eines Stellplatzführers zwar runterfallen, aber nicht abstürzen. Der Stellplatzführer in Buchform benötigt keinen Strom, kein verfügbares WLAN oder irgendein anderes Netz. Und Roaming-Gebühren, wenn man sich außerhalb der EU bewegt, sind einem Buch auch fremd. Egal wo man sich gerade befindet, ein Blick ins Buch funktioniert.  Und das ohne große Vorkenntnisse, da es einfach in der Handhabung ist.

Stellplatzführer als App oder gedruckt,Apps für die Stellplatzsuche (Android)
bunte Apps für die Stellplatzsuche (Android)

Was spricht für die Apps?

Ein großes Plus der Apps ist, dass man die Suche nach einem Stellplatz nach den eigenen Bedürfnissen in den Voreinstellungen einschränken kann.  Mithilfe der Voreinstellungen kann man sich durch die Nutzung von GPS auch sofort die Camping- oder Stellplätze in einem vorher bestimmten Umkreis anzeigen lassen. Die Suche verläuft wesentlich schneller, da kein langes und aufwendiges Blättern nötig ist. Ein echter Mehrwert bei begrenzter Urlaubszeit.

Die Informationen, die die Apps über Stellplätze zur Verfügung stellen sind deutlich reichhaltiger und auch wesentlich aktueller.  Da sie von Anwendern bearbeitet werden können, gibt es regelmäßige Ergänzungen, die auch aktuelle Fotos oder sogar kurze Filme umfassen können. Die gedruckten Ausgaben werden nur einmal im Jahr aktualisiert und eventuelle Bewertungen gehen  auf eine Momentaufnahme einer einzelnen Person zurück.

Stellplatzführer als App oder gedruckt? Diese Frage lässt sich einfach beantworten

Mein Fazit:

Stellplatzführer als App oder gedruckt in Form eines dicken, umfangreichen Buches – beide Varianten haben definitiv ihre Berechtigung, ihre eigenen  Stärken und individuellen Vorzüge. Die digitalen Stellplatzführer auf dem tablet oder smartphone sind inzwischen eine durchaus annehmbare Alternative zur gedruckten Variante. Die elektronische Version eröffnet eine neue Form der Informationen, die umfangreicher und dennoch schneller ist. Aber ich denke, dass ein Buch und eine App sich nicht gegenseitig ersetzen und im Weg stehen. Es ist so, dass man am Besten fährt (oder schläft), wenn man beides zur Verfügung hat.

Gibt es noch weitere Kriterien, die ich vergessen habe? Was verwendet ihr um ein Platz zum Pausieren zu finden?

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